Im Februar hatten wir eine Woche Urlaub. Das Wetter war sehr winterlich und kalt. Wir entschieden uns zu einer Fahrt Richtung Ostsee. Am Freitag, den 17.02. fuhren wir nach Dorsten. Dort verbrachten wir den Abend gemütlich vor dem Fernseher.
Samstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann Richtung Norden. In Wildeshausen fanden wir einen schönen Stellplatz. Der Platz liegt an einer großen Halle, die etliche Spielgeräte für groß und klein bereit hält. Darum fuhren über Tag auch einige Autos über den Platz. Aber nachts war es hier wirklich sehr ruhig.

Im Sommer sieht es hier bestimmt gemütlicher aus
Aber das schlechte Wetter hatte hier auch Einzug gehalten

Gegen Nachmittag schauten wir uns noch die Stadt an und mußten feststellen, dass sich ein Wiederkommen wirklich lohnt.
Am Sonntag ging es dann weiter und wir schauten uns unterwegs noch folgende Stellplätze an:
Drage: Der Stellplatz liegt direkt an der Elbe. Hier gab es eine V&E und Strom. Das Wasser war aber bei dieser Witterung abgestellt. Der Platz hat zwar einen tollen Elbblick, aber die Stellflächen sind extrem schief. Schiffe fuhren hier noch keine, da auf der Elbe noch dicke Eisschollen schwammen.


Mölln: ein schöner und ruhiger Platz direkt am Wasser und nahe der Stadt. Keine V&E aber mit Strom. Bei schönerem Wetter werden wir diesen Platz sicherlich nochmals anfahren.
Ratzeburg: Dieser Stellplatz liegt mitten in der Stadt und enthält eine V&E und Strom, hat aber den Charme eines ungepflegten Parkplatzes. Es ist aber wohl Ansichtssache, wie jeder einen Platz empfindet, denn hier standen einige Womos. Aber wir möchten hier nicht über Nacht stehen.
Nun wurde es Zeit und es ging weiter Richtung Travemünde. Mitten auf der Schnellstraße gab es plötzlich einen immensen Knall unter dem Womo. Der Schreck war groß. Wir fuhren sofort auf einen Parkplatz und schauten genau nach. Zu sehen war aber nichts. Langsam ging es erst einmal weiter, aber wir konnten keine Veränderung beim fahren feststellen. Gegen Nachmittag kamen wir in Travemünde an und richteten uns auf dem Stellplatz am Kowitzberg gemütlich ein.

Da es nicht regnete, rafften wir uns nach der langen Fahrt nochmals auf und spazierten Richtung Trave und Innenstadt. Wir kauften unterwegs noch unsere obligatorische Rumkugel bei Niederegger (hm lecker, lecker
) und schauten uns dann noch den Stellplatz am Fischereihafen an. Mann oh Mann, dort hatte sich in all den Jahren nicht viel verändert. Hier möchten wir nicht stehen. Auch der Blick auf die Trave und die vorbeifahrenden Schiffe macht den ungepflegten Eindruck dieses Platzes nicht wett. Und dann ist er noch richtig teuer! Aber wie schon einmal gesagt: Es ist alles Ansichtssache. Denn auch hier standen Womos, denen dieser Platz wohl gefällt
Aus unserem kleinen Spaziergang wurden dann schließlich fast 10 km
und müde kamen wir dann endlich wieder am Womo an.
Stellplatz am Kowitzberg

Am nächsten Tag schien die Sonne und so fuhren wir dieses Mal mit dem Rad in die Innenstadt und danach an der Trave und der Steilküste entlang.

An der Prommenade

Dick eingemummelt, denn der Wind ist ganz schön kalt

Pause muß auch sein

Am Nachmittag ließen wir uns dann wieder einmal bei einem Kaffee unsere Rumkugel im Womo schmecken. Da das Wetter nun immer noch sonnig war, bekam unser Frankia auch noch eine kleine Wäsche
Die Nacht zum Dienstag war es recht stürmisch, aber die Temperaturen stiegen nun erstmalig wieder über Null Grad an. Wir entschieden, dass es weiter Richtung Wismar gehen sollte. Hier waren wir vor einigen Jahren schon einmal mit unserem Laika und uns hat es dort sehr gut gefallen. Also wurde das Womo startklar gemacht und ab ging es zur V&E. Danach machten wir uns wieder auf den Weg. Da Wismar nur ca. 60 km entfernt war, waren wir schon gegen 13 Uhr auf dem Stellplatz.

Schnell richteten wir uns ein und machten uns dann auf den Weg zum Hafen und danach zur Altstadt. Hier noch ein paar Bilder von dem wirklich schönen und sauberen Stellplatz

Hier schaltet und waltet der nette Stellplatzbetreiber. Man bekommt hier die bestellten Brötchen, einen leckeren Kaffee, die Zeitung und Zeitschriften und was auch wichtig ist: Gas!

Am Mittwoch blieben wir noch in Wismar und bummelten wieder am Hafen entlang und ließen uns danach in der Innenstadt leckere Waffeln schmecken.
Schickes Teil

Das Cafe im Hafen war leider noch geschlossen

Die Wettervorhersage sagte Sturm voraus und so kam es dann auch. Gegen Abend wurde es immer windiger und in der Nacht stürmte es richtig. Nun ging unser Urlaub auch wieder langsam zu Ende und wir beschlossen die letzten Urlaubstage am Steinhuder Meer zu verbringen.
Donnerstagmorgen fuhren wir noch schnell zum Netto, der sich gleich eine Strasse neben dem Stellplatz in Wismar befand und machten uns danach auf den Weg Richtung Steinhude.
Steinhude

Ein schönes Plätzchen gefunden

Winterliche Impressionen vom Steinhuder Meer


Am Sonntag ging es dann wieder langsam Richtung Heimat.