Nicht mehr lange bis…..

2007 bekam Norbert die Mitteilung, dass für ihn ab 2009 die 6 jährige Vorruhestandsregelung in Frage käme. Die ersten 3 Jahre bis zur Vollrente muß Norbert dann Vollzeit arbeiten und die letzten 3 Jahre bis zur Rente kann er dann daheim bleiben. Der Lohn wird natürlich auch weiterhin gezahlt :-)

Seit der Zusage und Unterschrift 2007 führen wir nun einen Vorruhestandskalender ;-) Angefangen hat dieser Kalender mit 295 Wochen. Das entspricht genau 11 Reihen mit je 25 Wochen und die letzte Reihe dann noch mit 20 Wochen. Regelmäßig werden die Wochen durchgestrichen!

Nun ist die letzte Reihe angebrochen und wie man sieht, es bleiben noch genau 20 Wochen bis zum Vorruhestand. Juchu!! Für Norbert ziehen sich diese letzten Wochen aber wie Kaugummi ;-) Aber wie sagt man hier im Ruhrpott so schön: Watt mutt, datt mutt :-)

Eins – zwei – drei, im Sauseschritt
läuft die Zeit, wir laufen mit.                                                                                               (W. Busch)

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Winterurlaub 2012

Im Februar hatten wir eine Woche Urlaub. Das Wetter war sehr winterlich und kalt. Wir entschieden uns zu einer Fahrt Richtung Ostsee. Am Freitag, den 17.02.  fuhren wir nach Dorsten. Dort verbrachten wir den Abend gemütlich vor dem Fernseher.

Samstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann Richtung Norden. In Wildeshausen fanden wir einen schönen Stellplatz. Der Platz liegt an einer großen Halle, die etliche Spielgeräte für groß und klein bereit hält. Darum fuhren über Tag auch einige Autos über den Platz. Aber nachts war es hier wirklich sehr ruhig.

Im Sommer sieht es hier bestimmt gemütlicher aus ;-) Aber das schlechte Wetter hatte hier auch Einzug gehalten

Gegen Nachmittag schauten wir uns noch die Stadt an und mußten feststellen, dass sich ein Wiederkommen wirklich lohnt.

Am Sonntag ging es dann weiter und wir schauten uns unterwegs noch folgende Stellplätze an:

Drage: Der Stellplatz liegt direkt an der Elbe. Hier gab es eine V&E und Strom. Das Wasser war aber bei dieser Witterung abgestellt. Der Platz hat zwar einen tollen Elbblick, aber die Stellflächen sind extrem schief. Schiffe fuhren hier noch keine, da auf der Elbe noch dicke Eisschollen schwammen.

Mölln: ein schöner und ruhiger Platz direkt am Wasser und nahe der Stadt. Keine V&E aber mit Strom. Bei schönerem Wetter werden wir diesen Platz sicherlich nochmals anfahren.

Ratzeburg: Dieser Stellplatz liegt mitten in der Stadt und enthält eine V&E und Strom, hat aber den Charme eines ungepflegten Parkplatzes. Es ist aber wohl Ansichtssache, wie jeder einen Platz empfindet, denn hier standen einige Womos. Aber wir möchten hier nicht über Nacht stehen.

Nun wurde es Zeit und es ging weiter Richtung Travemünde. Mitten auf der Schnellstraße gab es plötzlich einen  immensen Knall unter dem Womo. Der Schreck war groß. Wir fuhren sofort auf einen Parkplatz und schauten genau nach. Zu sehen war aber nichts.  Langsam ging es erst einmal weiter, aber wir konnten keine Veränderung beim fahren feststellen. Gegen Nachmittag kamen wir in Travemünde an und richteten uns auf dem Stellplatz am Kowitzberg gemütlich ein.

Da es nicht regnete, rafften wir uns nach der langen Fahrt nochmals auf und spazierten Richtung Trave und Innenstadt. Wir kauften unterwegs noch unsere obligatorische Rumkugel bei Niederegger (hm lecker, lecker :-) ) und schauten uns dann noch den Stellplatz am Fischereihafen an. Mann oh Mann, dort hatte sich in all den Jahren nicht viel verändert. Hier möchten wir nicht stehen. Auch der Blick auf die Trave und die vorbeifahrenden Schiffe macht den ungepflegten Eindruck dieses Platzes nicht wett. Und dann ist er noch richtig teuer! Aber wie schon einmal gesagt: Es ist alles Ansichtssache. Denn auch hier standen Womos, denen dieser Platz wohl gefällt :-( Aus unserem kleinen Spaziergang wurden dann schließlich fast 10 km :-) und müde kamen wir dann endlich wieder am Womo an.

Stellplatz am Kowitzberg

Am nächsten Tag schien die Sonne und so fuhren wir dieses Mal mit dem Rad in die Innenstadt und danach an der Trave und der Steilküste entlang.

An der Prommenade

Dick eingemummelt, denn der Wind ist ganz schön kalt :-)

Pause muß auch sein

Am Nachmittag ließen wir uns dann wieder einmal bei einem Kaffee unsere Rumkugel im Womo schmecken. Da das Wetter nun immer noch sonnig war, bekam unser Frankia auch noch eine kleine Wäsche :-)

Die Nacht zum Dienstag war es recht stürmisch, aber die Temperaturen stiegen nun erstmalig wieder über Null Grad an. Wir entschieden, dass es weiter Richtung Wismar gehen sollte. Hier waren wir vor einigen Jahren schon einmal mit unserem Laika und uns hat es dort sehr gut gefallen. Also wurde das Womo startklar gemacht und ab ging es zur V&E. Danach machten wir uns wieder auf den Weg. Da Wismar nur ca. 60 km entfernt war, waren wir schon gegen 13 Uhr auf dem Stellplatz.

Schnell richteten wir uns ein und machten uns dann auf den Weg zum Hafen und danach zur Altstadt. Hier noch ein paar Bilder von dem wirklich schönen und sauberen Stellplatz

Hier schaltet und waltet der nette Stellplatzbetreiber. Man bekommt hier die bestellten Brötchen, einen leckeren Kaffee, die Zeitung und Zeitschriften und was auch wichtig ist: Gas!

Am Mittwoch blieben wir noch in Wismar und bummelten wieder am Hafen entlang und ließen uns danach in der Innenstadt leckere Waffeln schmecken.

Schickes Teil :-)

Das Cafe im Hafen war leider noch geschlossen :-(

Die Wettervorhersage sagte Sturm voraus und so kam es dann auch. Gegen Abend wurde es immer windiger und in der Nacht stürmte es richtig. Nun ging unser Urlaub auch wieder langsam zu Ende und wir beschlossen die letzten Urlaubstage am Steinhuder Meer zu verbringen.

Donnerstagmorgen fuhren wir noch schnell zum Netto, der sich gleich eine Strasse neben dem Stellplatz in Wismar befand und machten uns danach auf den Weg Richtung Steinhude.

Steinhude

Ein schönes Plätzchen gefunden

Winterliche Impressionen vom Steinhuder Meer

Am Sonntag ging es dann wieder langsam Richtung Heimat.

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Der ganz normale Wahnsinn

Freitag, den 10.02. sollte es wieder mit unserem Wohnmobil ins Wochenende gehen. Da es die letzten Tage doch ganz schön kalt war, rief ich vormittags lieber bei einigen Stellplatzbetreibern an, ob man dort überhaupt Wasser bunkern könnte. Gut dass ich nachgefragt hatte, denn auf vielen Stellplätzen hatte man zwecks Witterung das Wasser abgestellt, oder die Wasserleitungen waren eingefroren. In Dorsten versicherte man mir aber, dass der Wasserhahn nicht zugefroren sei.

So ging es dann nach Feierabend um 17 Uhr Richtung Dorsten. Am Stellplatz probierte Norbert erst einmal den Wasserhahn an der Versorgungsstation aus und das Wasser lief tatsächlich, obwohl wir dicke Minusgrade hatten. Was dann aber nicht funktionierte war unser Wasserschlauch. Dieser ist bei unserem Frankia fest installiert, was sonst auch eine tolle Sache ist. Durch die Minusgrade war aber wohl ein klein wenig Restwasser im Schlauch gefroren. Klasse, und nun??  Da wir noch eine zusätzliche Öffnung zum Wasserfassen haben, lieh uns ein netter Womofahrer sofort seinen Wasserschlauch und der Tank konnte gefüllt werden.

So, nun schnell einen Platz gesucht und endlich den verdienten Kaffe kochen. UPS und was war das nun? Die Wasserpumpe lief beim Anschalten leise an, aber es kam kein Wasser aus den Hähnen :-( Och neee! Also den Wassertank geöffnet und den Geberschlauch mit dem Fön aufgewärmt. Denn dort saß wohl noch ein kleiner Eispfropfen und ließ kein Wasser durch. Kurze Zeit später war auch dieses Problem gelöst und wir atmeten richtig auf,  da wir zu aller erst einen Defekt an der Wasserpumpe vermutet hatten.

Endlich konnte der Kaffee gekocht werden. Aber falsch gedacht! Nun lief die Pumpe richtig, aber sobald wir sie anmachten, hörten wir unten dem Womo Wasser herauslaufen. Grrr!!! Der Übeltäter war ein Lüftungsventil. Es ließ sich nicht mehr richtig schließen und immer wenn die Wasserpumpe lief, lief das Wasser nach außen. So konnten wir immer nur kleine Mengen Wasser entnehmen und mußte danach die Pumpe sofort wieder ausschalten. Langsam hatten wir von diesem Freitag die Nase voll. Es war doch überhaupt nicht der 13. :-(

Aber alles lamentieren half nun einmal nichts und am nächsten Morgen ließen wir das Wasser wieder aus dem Tank und fuhren zu unserem Campinghändler nach Oberhausen, der Gott sei Dank solch ein Ventil vorrätig hatte. Danach stellten wir uns dann auf einen Praktikerparkplatz und bauten das neue Ventil ein. Was sich dann doch als eine recht kniffelige Arbeit herausstellte. Als Norbert es endlich eingebaut hatte, konnten wir an der Tankstelle nebenan  zur Probe etwas Wasser bunkern und die Pumpe betätigt. Juchuu!!! Sie lief einwandfrei und die Ventilöffnung war dicht. Unser Wochenende war gerettet :-) Wir kauften noch schnell einen Reservewasserschlauch für die externe Befüllung unseres Tanks. Man weiß ja nie ;-) Zur Belohnung gönnten wir uns dann noch schnell eine leckere Bratwurst und fuhren für den Rest des Wochenende zum schönen Stellplatz nach Raesfeld.

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Der Countdown läuft

*** Das letzte halbe Jahr bis zum Vorruhestand ist angebrochen ***

Und dann……..

Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für Langeweile?                                             (Friedrich Nietzsche)

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Unser neuer Heckträger

Mitte Dezember hatten wir nun endlich bei der Firma Linnepe in Ennepetal unseren Termin für den Einbau eines Heckträgers. Da wir noch ein paar Resturlaubstage hatten, wollten wir diese Fahrt mit den Besuchen unterschiedlicher Weihnachtsmärkte verbinden. Aber das Wetter war in dieser Woche einfach nur gruselig. Es regnete in einer Tour und so machte der Gang über den Weihnachtsmarkt wirklich kein Vergnügen :-( Also verbrachten wir die Tage lieber im warmen Womo und machten kurze Spaziergänge, wenn es dann wirklich einmal für eine halbe Stunde zu regnen aufhörte.

Da wir für Donnerstag den Termin zum Einbau des Trägers hatten, fuhren wir Mittwochnachmittag nach Ennepetal und stellten uns dort auf den firmeneigenen Stellplatz. Nachdem wir uns angemeldet hatten, kam ein Mitarbeiter und zeigte uns die unterschiedlichen Trägerarten. Schlußendlich entschieden wir uns für einen Rollerträger inkl. Fahrradhalterungen. Ersten weiß man ja nie, ob nicht doch irgendwann ein Roller mit auf Tour geht ;-) und zweitens war die Verarbeitung und Stabilität mit einem normalen Fahrradträger nicht zu vergleichen. Wir sind im nachhinein froh, dass wir ein paar Euro mehr angelegt haben!

Am Donnerstagmorgen um 6 Uhr klingelte uns der Wecker aus dem Bett, da unser Termin zum Einbau schon um 7 Uhr war. Puh, und das im Urlaub! Gott sei Dank brauchten wir nach dem Frühstückskaffee nur kurz unser Stromkabel entfernen und knapp 50 m zur Halle fahren ;-)  Gegen 15 Uhr war der Heckträger endlich angebaut und unser Frankia um ein paar Zentimeter länger :-)

Da wir keinen Seitenzugang zur Heckgarage haben, kann der komplette Befestigungsbügel ruck zuck abgeschraubt und entfernt werden, damit wir die Heckgaragetür öffnen können. Wir haben aber innen im Womo eine Türe und kommen auch so ohne Probleme an unsere Sachen. Das Blech, dass unter dem Bügel befestigt ist, dient als Auffahrtrampe für einen Roller oder evtl. auch für unsere E-Bikes. Die Räder bekommen wir aber momentan auch noch ohne diese Hilfe sehr gut von oder auf den Heckträger. Sie muß aber nicht unbedingt am Träger bleiben und könnte auch solange in den Keller. Mal schauen wie wir das in Zukunft weiter handhaben. Aber man wird ja nicht jünger und ist vielleicht schon bald für jede Entlastung dankbar ;-)

Als es am Wochenende einmal kurz nicht regnete, holten wir die Räder aus der Heckgarage. Meiner Güte haben wir dort nun wieder viel Platz :-) Nachdem die Räder dann am Sonntag auf unserem neuen Träger befestigt waren, sind wir mit eingeschalteter Rückfahrkamera gen Heimat gefahren. Ich Schissbuxe war die ganze Heimfahrt still (was bei mir viel heißen soll!), schaute auf die Rückfahrkamera und hatte nur noch unsere Räder im Auge ;-) Aber unsere Investition hat sich wirklich gelohnt. Die Räder standen stabil auf dem Heckträger.

Mir unserer Schutzhülle müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Normalerweise wird diese unter einen normalen Fahrradträger gezogen und die Räder dann unter der Plane befestigt. Wir haben diese Möglichleit nun leider nicht mehr, da wir sonst unser Nummerschild am Heckträger verdecken würden. So können wir die Plane nur über die Räder packen und dann befestigen. Das ist aber noch nicht die Endlösung.

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Das Jahr 2011

Nun ist das Jahr 2011 zu Ende und ich hoffe, dass ihr gesund und munter ins neue Jahr gerutscht seid :-)

Es passiert immer sehr viel in einem Jahr. An manche Situationen kann man nichts mehr ändern, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen. Es gibt aber auch Momente, da ist man  der glücklichste Mensch auf Erden. Man findet die große Liebe, man wird Eltern oder auch Großeltern.

Bei uns ist letztes Jahr auch so einiges passiert. Schöne und nicht ganz so schöne Situationen, glückliche und unglückliche Momente, lustige und ärgerliche Begebenheiten.

Es gab viele schöne Momente: Die Hochzeit unserer Kinder, das gemütliche Beisammensein mit den Kindern und der Familie, das Reisen mit Norbert und gleichzeitiges Pläneschmieden für den Vorruhestand, meine Mutter ist in eine wunderschöne Seniorenwohnung gezogen und fühlt sich dort pudelwohl. Und vieles mehr.

Es gab aber auch für uns Situationen, die werfen einen regelrecht aus der Bahn und man meint, es geht einfach nicht weiter und man ist der unglücklichste Mensch auf der Welt :-( Wenn man aber fest zusammenhält, dann sind auch diese Hürden zu meistern. Manchmal geht es nicht von heute auf morgen. Aber der Glaube und der Wille kann Berge versetzten und irgendwann findet sich immer eine Lösung oder ein klärendes Gespräch.

Auch mußten wir uns Mitte des Jahres von unserem Traum “das Reisen mit unserer Happy Day” verabschieden, nur weil meine Gesundheit dazwischen gefunkt hat. Dafür haben wir aber unser früheres Hobby “das Womofahren” wieder aufgenommen und werden nun wieder mit dem Reisemobil on tour sein :-)

Nun lasse ich 2012 auf mich zukommen und werde versuchen auf unterschiedliche Begebenheiten schneller zu reagieren und nicht mehr alles auf morgen zu verschieben!

Einiges habe ich im letzten Jahr schon begonnen und werde es dieses Jahr weiterführen. Auf mein Gewicht achten (die letzten Pfunde zuviel verschwinden auch noch!), regelmäßige Arztbesuche ( der Anfang ist gemacht!) und mehr Sport treiben (Dank E Bikes radeln wir ja schon einige Zeit richtig fleißig!)

Eure Christa

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Frohe Weihnachten

 

Wir haben einen Weihnachtswunsch

Nur für Euch allein

Wir wünschen das ihr alle Zeit

Könnt’ froh und glücklich sein

Ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest

Und einen guten Rutsch ins Jahr 2012

Wünschen Euch Norbert und Christa

 

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Gewicht reduzieren * 4

Woche 13 – November 2011

Gewichtsverlust: 8,8 kg

Diesen Monat habe ich es mit der Zählerei meiner P…. nicht ganz so genau genommen. Der Umzug meiner Mutter stand auf dem Plan und damit unregelmäßiges essen zwischen dem Kisten packen. Ich habe versucht fettige Sachen zu meiden, mich dann aber zwischendurch doch immer wieder dabei erwischt, dass mal hier ein Stück Schoki, oder da ein Plätzchen mehr in den Mund gewandert sind ;-)

Fazit: Ich darf jetzt nicht wieder in meine alten Essgewohnheiten rutschen! Das war früher immer wieder ein großes Problem :-(  Hatte sich der Schlendrian einmal eingeschlichen, war es für mich immer sehr schwer die Notbremse zu ziehen.

Wie ich die Weihnachtszeit mit den vielen Leckereien gewichtstechnisch in die Reihe bekomme, wird dann im Dezemberbericht stehen.

 

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E-Bikes Teil 2

WOW!…. Das hätte ich nicht gedacht, dass sich so viele Leser für unsere Elektroräder interessieren :-)  Ich werde dann schon einmal einige Anfragen beantworten und falls noch weitere Fragen offen sind, werde ich diese dann natürlich auch beantworten!

Warum E-Bikes? – Wir hatten uns auf der Caravanmesse in Düsseldorf “Flyer Räder” angeschaut und sind diese auch probegefahren. Danach waren wir von E-Bikes hellauf begeistert. Nur der Preis :-( Ab 1800 Euronen aufwärts! Das war uns dann doch etwas zu happig. Zuerst überlegten wir, dass wir erst ein Rad für mich und irgendwann später ein zweites für Norbert kaufen wollten. Aber das haben wir dann schnell über Bord geworfen. Dann radel ich irgendwann gemütlich durch die Landschaft und Norbert strampelt nach Luft schnappend immer hinter mir her ;-) Wer schon einmal ein Elektrorad gefahren ist, weiß wovon ich hier rede, oder besser schreibe.

Welche Elektroräder fahrt ihr und wo habt ihr sie gekauft? – Als klar war, dass wir uns bis spätestens nächstes Jahr zum Vorruhestand so tolle Teile zulegen möchten, war ich ja nicht faul und habe mich, als fleißige und bekennende Ebayerin, dort einmal umgeschaut ;-) Irgendwann stieß ich auf eine Auktion, in der ein E-Bike von der“Firma Rabeneick” verkauft werden sollte. Ein zweites und baugleiches stand auch noch zum Verkauf. Ich durchforstete das Internet nach diesen Rädern und bekam nur positive Aussagen zu diesen Elektrorädern. Nach einer Anfrage beim Verkäufer und einige Mails später wurden der Verkäufer und wir uns handelseinig und in unserem Urlaub holten wir unsere neuen Errungenschaften dann in Solingen ab.

Nun besitzen wir die Räder schon einige Zeit und möchten sie nicht mehr missen. Früher haben wir uns über andere Womofahrer amüsiert, die sofort nach Ankunft auf dem Stellplatz losgeradelt sind. Nun sind wir genauso :-) Bei schönem Wetter schwingen wir uns auch schnell auf unsere Drahtesel und erkunden die umliegende Gegend. Einfach nur genial und dazu auch noch super gesund!

Was kostet der Spass? – Wenn man gute und stabile E-Bikes haben möchte, sollte man für ein neues Rad ab 1800 Euro einplanen. Hier stimmt dann auch die Akkuleistung und natürlich auch die Verarbeitung.

Wie lange reicht ein Akku? – Unsere Akkus halten so durchschnittlich zwischen 75 und 80 km. Natürlich spielt das Gewicht des Fahrers, die Windverhältnisse und Streckegegebenheiten eine große Rolle. Radelt man bei Windstille und gerader Strecke, hält der Akku doch schon einige Zeit länger als bei Gegenwind oder bergan. Daher habe ich hier unsere Durchschnittswerte angegeben.

Muss man da garnicht mehr treten? – Doch, sonst fährt das Elektrorad leider auch nicht :-) Die Elektrotechnik dient nur zur Unterstützung. Wir haben an unserem Rad 7 Gänge. Je kleiner der Gang eingestellt ist, umso mehr unterstützt der Motor. Also: berghoch – 2. Gang rein und schon fliegt man den Berg rauf. Gerade Strecke – 5. oder 6. Gang rein und man radelt gemütlich durch die Lande.

Man kann aber die Unterstützung auch ganz abschalten und das E-Bike wie ein normales Rad benutzen. Falls aber schnell einmal eine Unterstützung von Nöten ist, kann man durch einen Knopfdruck kurzfristig den Motor zuschalten, ohne diesen auf Dauerbetrieb laufen zu lassen.

Wie viel eigene Kraft muss/kann/soll man investieren? – Wie man möchte. Siehe oben. Je mehr Unterstützung in Anspruch genommen wird, umso schneller ist der Akku natürlich leer. Ich fahre meist im 5. oder 6. Gang. Kleinere Gänge meist nur kurzzeitig, wenn es stark bergan geht, oder wenn es extrem windig ist. So komme ich meist auf durchschnittlich 75 km.

Ladezeiten der Akkus? – Bei voller Ladung leuchten 3 kleine Lämpchen an der Anzeige am Lenker und am Akku. Wir laden die Akkus, wenn nur noch eine Lampe brennt. (Damit kommt man aber auch noch ein paar Kilometer. Wie viele haben wir aber noch nicht ausprobiert :-)  ) Dann beträgt die Ladezeit ca. 4-5 Stunden, bis der Akku wieder ganz voll ist. Wir laden meist, wenn wir am Aussenstrom angeschlossen sind. Unsere Solaranlage schafft beide Akkus aber auch problemlos, wenn wir freistehen.

Zubehör? – Was wirklich zu empfehlen ist: Gel-Sattel. Zu empfehlen sind Sattel von Anatomic (Tourensattel). Wir haben uns beide je einen gekauft und man merkt beim Fahren wirklich den Unterschied. Aber aufgepasst beim Kauf. Es gibt einen Damen und einen Herrensattel. Wir haben uns auch noch Klapp-Pedale zugelegt. Gerade beim Verstauen der Räder im oder am Womo sind diese Pedale ideal. Eingeklappt schaffen sie wirklich Platz.

Ich hoffe, dass ich Euch ein wenig helfen konnte. Falls noch Fragen auftreten, immer her damit. Ich versuche sie dann natürlich auch schnell zu beantworten.

Schöne Grüße

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Wieder einmal Dorsten

Im Oktober haben wir wieder einmal ein Wochenende auf dem Wohnmobilstellplatz in Dorsten verbracht. Das Wetter war ideal für eine Radtour entlang am Wesel-Datteln-Kanal. Unterwegs half Norbert noch einem Eigner beim Anlegen seines Sportbootes. Dieser schaute zwar erst etwas skeptisch, als Norbert die Leinen annehmen wollte ;-) Als Norbert ihm dann aber versicherte, dass er auch einen Bootsschein besitzt, war der Eigner dann doch erleichtert und nahm die Hilfe dankend an.

Am Kanal

Wir radelten gemütlich bis zur Schleuse Dorsten

Pause muß sein :-)

Hier stehe ich auf der Brücke der Schleuse und warte auf eine Schleusung

Dort hinten kommen schon zwei große Pötte

Passt

Passt auch

Später fuhren wir noch in die Innenstadt und machten einen kleinen Stadtbummel.

Am Sonntag genossen wir noch die Sonne vor dem Womo und gegen Nachmittag machten wir uns wieder so langsam auf den Heimweg. So ein schönes Wochenende ist immer viel zu schnell vorbei :-(

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